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Wenn es Sprache ist, bloggen wir darüber.
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  • 05/27/13--00:51: Von: Martin B
  • Sehr unterhaltsam :-D

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  • 05/27/13--04:15: Von: tungl
  • Im Englischen existierte bis ins 20. Jh. das Wort "racism" nicht - woran man natürlich ablesen kann, wie egalitär das Empire bis zu diesem Zeitpunkt war. /sarcasm

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  • 05/28/13--06:12: Von: Cuneiform
  • Das Wort Austerität ist in Deutschland relativ ungebräuchlich, selbst die angegebenen Fundstellen beziehen sich (a) nicht auf Staatshaushalte oder (b) anscheinend auf das Ausland und sind allesamt recht alt. In sofern hat der Außenminister recht. Wenn schon ein paar einzelne Verwendungen die Zugehörigkeit eines Wortes zu einer Sprache begründen sollten, dann wären auch die Wörter ostrakieren, donquijotesk und Pentekontaetie deutsch. Außerdem wird die Schlussfolgerung <i>"Deutschland kann für die europäische Austeritätspolitik also nicht verantwortlich sein, weil das Deutsche kein Wort für „Austerität“ habe."</i> Westerwelle fälschlich unterstellt. Aus dem Zitat oben im Artikel geht höchstens hervor, dass Westerwelle meint, dass die Abwesenheit des Wortes belegt, dass die Deutschen Austerität nicht <i>dogmatisch</i> verfolgen.

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  • 05/28/13--06:50: Von: Anatol Stefanowitsch
  • Die Fundstellen sind „recht alt“, weil ich (wie ich auch deutlich sage) jeweils die ersten Belege für die betreffende Verwendung angeführt habe. Es findet sich natürlich durchgängig bis heute. Was die Gebräuchlichkeit angeht, <a href="http://books.google.com/ngrams/graph?content=Austerit%C3%A4t%2C+Kartoffelp%C3%BCree&year_start=1800&year_end=2008&corpus=20&smoothing=3&share=" rel="nofollow">so ist <em>Austerität</em> nicht weniger gebräuchlich als <em>Kartoffelpüree</em></a>.

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  • 05/28/13--11:42: Von: Cuneiform
  • Das Google-Ding muss falsche Daten liefern. Wenn "Austerität" wirklich so häufig wäre hätte ich es bereits vor der noch anhaltenden europäischen Staatsschuldenkrise einmal gelesen. Selbst im Englischen ist mir die Form "austere" öfter begegnet und nicht die substantivierte. Wenn man mit der Googlesuche nach "Austerität" sucht, finden sich auch einige Artikel zum aktuellen Geschehen in denen erklärt bzw. definiert wird, was Austerität sei - also finden auch Menschen außer mir, dass das Wort nicht geläufig ist. Dann gibt es noch diese Aussage unserer Bundeskanzlerin: <i>"Ich habe im Verlauf der letzten fünf Jahre zwei Worte kennengelernt, die ich vorher nie benutzt hatte. Das erste war „Realwirtschaft“, als es um die Finanzkrise ging. Und das zweite war „Austerität“. Bis dahin hieß das „Haushaltskonsolidierung“, „solides Wirtschaften“ oder „keine Schulden machen“. Jetzt heißt das „Austerität“, was sich ja schon als Wort so anhört, als ob ein Feind auf uns zukäme."</i> Selbst die Bundeskanzlerin kannte das Wort nicht, daher kann man getrost "ist unüblich" prädizieren. Der zweite Teil der Aussage von Merkel ist allerdings viel wichtiger - das wollte ich schon schreiben bevor ich auf das Zitat gestoßen bin: Für das Deutsche ist das Wort Austerität, auf Finanzen bezogen, überflüssig, da man ja schon "sparen" und "haushalten" sagen kann. Quelle für Merkel-Zitat: http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2013/04/2013-04-25-merkel-sparkassentag.html

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  • 05/29/13--02:38: Von: Anatol Stefanowitsch
  • Dass Frau Merkel das Wort nicht kennt, ist nicht weiter überraschend: Sie hat keine Ahnung von Ökonomie und Finanzen.

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  • 05/30/13--06:58: Von: Dierk
  • 'ist unüblich' in welchem Zusammenhang? Wollen Sie, Cuneiform, mitteilen, dass 'Austerität' nicht von der schwäbischen Hausfrau beim Kochen von Kartoffeln für Püree verwandt wird? Geschenkt, natürlich wird es in der Küche oder am Esstisch eher selten zu finden sein. Immerhin handelt es sich um ein Fachwort aus Ökonomie und Politik. Lassen wir mal außen vor, dass die Frage nach der Verwendungshäufigkeit das Thema des Artikels eh nur ein wenig streift, gibt es viele Wörter, die im beschriebenen Sinne unüblich, nichtsdestotrotz aber vorhanden sind und verwendet werden, z.B. 'Synekdoche' oder 'Einbrenne'.